The StAmp |
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Buffer-Amp für's Ketarristen-HomerecordingGekommen bin ich auf dieses Miniprojekt durch eine Frage im Aussensaiter-Forum. Und dann lässt es einen nicht mehr in Ruhe, obwohl man dringend doch noch mal diesen oder jenen Standard durchspielen müsste ... Schließt man an die Soundkarte seines PCs seine Gitarre oder seinen Bass an, um die Segnungen moderner Audio- und Recording-Software zum Festhalten seiner kreativen Ergüsse zu nutzen, ist doch die Ernüchterung oft nicht weit. Die geliebte Strat mit den schweineteuren Lawrence-Pickups klingt plötzlich nach Hertiecaster, der Bartolini-bestückte Fender Jazz scheint über Nacht zum Gummi-Bass mutiert zu sein. Dieser Effekt ergibt sich dadurch, dass der Eingangswiderstand
von Soundkarten, und auch von vielen Mischpulten der bezahlbaren
Klasse, relativ niedrig ist. Die Entwickler der Eingangskanäle
von Mischpulten dachten eher an Mikros oder Line-Outs von
Verstärkern als Signalquellen als an Instrumente. Schließt
man nun seine Gitarre an solche Eingänge an, so möchten
die Pickups am Ende des Kabels gerne einen hohen Eingangswiderstand
sehen, so minnigens 200 bis 300KOhm. Der Eingang einer Soundkarte,
gerade wenn sie eher schlicht ist, beträgt aber oft nur
einige bis ein Dutzend KOhm. Dadurch werden die Pickups stark
bedämpft, der induktive Anteil des Pickups bekommt die
Oberhand und Höhen und Attack gehen verloren. Betroffenen rät man dann gerne zur Verwendung einer DI-Box. Stiefelt man los und greift zu einer passiven DI bringt das eher gar nix. Denn auch die passive DI hat im Eingangskreis nur einen kleinen Trafo mit ein paar KOhm Impedanz, also Gewinn = Null. Ist es denn dann eine aktive DI, so hat diese im Eingang einen kleinen Verstärker. Hat man Glück und eine wirklich gute DI erwischt, kann es die Lösung sein, denn der Eingangsverstärker hat eher eine hohe Impedanz und die Pickups sind zufrieden. Nur hat man nun beim Händler seines Vertrauens ohne Probleme einen Hunni an Teuros liegen lassen. Die ganze Symmetrierung und Pegelanpassungen für Anschluss an Verstärkerausgänge hat man mitgezahlt, inklusive Phantom-Speisungselektronik. Was man nur bräuchte wäre etwas, was auf der Eingangsseite einen hohen Widerstand hat und auf der Ausgangsseite einen niedrigen, so dass es zu Soundkarten und Mixern passt und die Pickups nicht bedämpft. Und das ist für einen alten Opamp-Liebhaber und Gelegenheits-Bastler kein Thema. Schaltung
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Fender Mex Strat Kabel direkt:
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Fender Mex Strat mit StAmp:
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Fender Jazz Bass mit Kabel:
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Fender Jazz Bass mit StAmp:
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Eventuell brauche ich jetzt meine J-Station doch nicht mehr auf dem Schreibtisch.